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Konflikte entstehen schnell und einfach
- nur leider verschwinden sie nicht ebenso schnell und
einfach. Angemessenes Konfliktmanagement sollte daher in
der Hauptsache auf dem kleinen Wörtchen "sofort" basieren
- es kostet wesentlich weniger Zeit und Nerven, Konflikte
in der heißen Phase zu bearbeiten, als zu warten,
bis sie sich in die kalte Phase hinein etabliert haben.
Dazu dient eine fundierte Gesprächsdiagnose ebenso,
wie eventuelle kommunikationspsychologische Interventionen
im Rahmen einer Klärungshilfe. Dies gilt insbesondere
für Konflikte in der kalten Phase.
Voraussetzungen für Konfliktklärungen sind in jedem
Falle, die emotionale Schieflage der Konfliktparteien angemessen
zu benennen, verstehbar zu machen und damit zu beheben, sowie
mit Hilfe sachlich-konstruktiver Kommunikationsmöglichkeiten
- die eingeübt und etabliert werden können und
sollten - Konflikten langfristig den Boden zu entziehen.
Dabei gilt es immer, zunächst die emotionalen Befindlichkeiten
zwischen den Konfliktparteien zu klären und erst danach
die gemeinsamen Problemfelder zu lösen. Wir müssen
jedoch einer Wahrheit ins Auge blicken: Jeder Konflikt kann
geklärt werden, aber nicht jeder Konflikt kann gelöst
werden. Je früher Konflikte jedoch angegangen werden,
desto größer ist die Lösungswahrscheinlichkeit!
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