Training und Prozessbegleitung
 

Ansatz - Dieser Ansatz hilft dabei - Führungsvorgänge

   
   

Teamentwicklung - situativ angemessen zu realisieren
Führungsvorgänge - situativ angemessen zu realisieren
Konfliktpotential - schnell zu erkennen und positiv zu nutzen
Kommunikationsvorgänge - frühzeitig und individuell zu optimieren
Changemanagement - unternehmensspezifisch und vorausschauend zu gestalten
Coaching - Coachingprozesse passgenau und zielführend zu gestalten

   

Führungsvorgänge

   

Goleman et. al. (1999, S. 44) fand heraus, dass 67% der bei Einstellungen gewünschten Führungskompetenzen im emotionalen Sektor verankert sind. Und je höher man auf der Hierarchieleiter aufsteigt, desto mehr an sozialer Kompetenz ist erforderlich, um ein Unternehmen, bzw. Bereiche desselben zu führen. Denn Führung bedarf immer des Talentes der Integration unterschiedlichste Mentalitäten in unterschiedlichtsten Situationen. Und das wird mehr und mehr spürbar, je mehr Mitarbeiter man zu führen hat.
Im Grunde genommen entzieht sich der Führungsbegriff damit jedweder Regelhaftigkeit. Wir wüssten zwar nur allzu gern, welches "management tool" wir in einer bestimmten Situation aus unserem Methodenköfferchen hervorholen müssen. Aber letztlich sind wir in der beruflichen Praxis allzu häufig darauf angewiesen, schnell und transparent zu führen.
Sozialkompetenz ist hierbei die Ausgangsbasis, um einen effizienten workflow in einer angemessenen Atmosphäre herbei zu "führen“.
Sozialkompetenz meint hier:

  • Sich auf unterschiedliche Menschen einstellen zu können,
  • andere verantwortungsbewusst zu führen, zu motivieren und in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen,
  • kollegial und wertschätzend mit anderen zusammenzuarbeiten,
  • zum offenen und fairen Dialog und zur sofortigen und aktiven Konfliktbewältigung bereit zu sein.

Empathie, also das Spüren und Wissen um Emotionen - seien es eigene oder die der Mitarbeiter und Kollegen - dient dabei eigener Leistungsverbesserung und also auch der der Mitarbeiter und Kollegen. Dabei sollte nie vergessen werden, dass Führungskräfte keine Psy-chotherapeuten sind und auch nicht sein müssen.
Eine differenzierte Menschenkenntnis reicht vollkommen aus und ist die Grundlage für situationsgerechteres, flexibleres Führungsverhalten und das muss für Führungskräfte selbstverständlich sein.

 
       

Kleiner Exkurs zu Emotionen

   
 

Das Wissen um unsere Emotionen und der adäquate Umgang mit Ihnen ist zentraler Bestandteil jedweden Führungs- und Teamverhaltens. Denn schließlich gilt folgender Zusammenhang


  • Unsere Umwelt (Stress) generiert zusammen mit unserer Selbsteinschätzung (Selbstkonzept) entsprechende Emotionen.
  • Diese Emotionen bedingen bestimmte "Motivationstendenzen, sowie Ausprägung und Richtung dessen, was wir wollen";
  • Und diese Motivationstendenzen beeinflussen unsere Leistungsmenge und -qualität.

Sicherlich ist dieser Zusammenhang stark vereinfacht dargestellt - dennoch - Führen bedeutet immer, Emotionen (und Kognitionen) beziehungsweise Resonanz hervorzurufen und somit die Motivation und den Willen der Mitarbeiter zu beeinflussen.
Welche vermittelnden Prozesse zwischen diesen vier o. g. Faktoren zugunsten einer positiven Arbeitsatmosphäre und somit positiven Leistungsemotionen wichtig und nutzbar sind, ist bekannt. Deren individuelle Umsetzbarkeit ist durchaus möglich.

Für Führungskräfte bedeutet dies Flexibilität, Sensitivität und Transparenz im Umgang mit einzelnen Mitarbeitern, Teams und Kollegen.

Im Übrigen:

Es kann gar nicht immer darum gehen, positive Emotionen und damit zusammenhängende Kognitionsrichtungen als Führungsziel und somit als Motivationsgrundlage zu setzen. Das grenzt an Überforderung und ist oftmals im Tagesgeschäft auch nicht realistisch. Zentral ist also auch der Umgang mit tendenziell negativen Stimmungslagen bei sich selbst als Führungskraft und bei den Mitarbeitern.
Und hier gilt: negative Stimmungslagen sind nicht per se Motivations-, Willens-, und Leistungskiller. Zum Beispiel kann Trotz/Wut/Frust gelegentlich zu Leistungshochs führen nach dem Motto:

„Und jetzt gerade!“